Tag 11 - St. Petersburg

Tag 11 - St. Petersburg

 

Aufstehen um 8.30 Uhr. Der Whirlpool wird zur Dusche umfunktiert. Bei Cathy und Jörne gibts nur kochendes Wasser aus dem Hahn. Wundervoll! 

 

Um 9 Uhr haben wir uns mit allen zum Frühstück getroffen. Die nette Dame hat uns mit Käse überbackenes, und mit dicken Wurstscheiben belegtes Toastbrot gemacht. Außerdem gab es Omelett. Michael musste in der Küche helfen. 

Wir reflektierten nochmal den gestrigen Abend und unsere Zimmererfahrungen. Torben ohne h und Axel von Team Travelkeks haben Rotlicht in ihrem Zimmer entdeckt. Der offene Wohnbereich war gleichzeitig auch der Frühstücksraum. Dort erblickten wir zwei Tanzstangen mitten im Raum und an der Wand weitere Bilder von nackten Menschen. Irgendwann wurde uns dann allen klar, dass wir wohl in einem ganz bestimmten „Etablissement“ gelandet sind. Zumindest war es mal eins... - allgemeine Heiterkeit bei allen Beteiligten. Aber: Wir dürfen noch eine Nacht bleiben. Xenia, eine Kollegin von Jörne, die der russischen Sprache mächtig ist, wurde kurzerhand kontaktiert, um ein paar Verständigungsprobleme zu klären. Danke nochmal! 

 

Dann ging es um 12 Uhr mit dem Bus und der Metro in die Stadt. Eine Weltmetropole. Die Stadt kann sich sehen lassen, spiegelt aber in keinster Weise den Rest von Russland wieder. Hier scheint überwiegend alles stabil zu sein - ganz im Gegensatz zu den dörflichen Gegenden weiter im Norden. Diese liegen wohl 60 Jahre zurück.

 

In St. Petersburg haben wir dann mal richtig geschlemmt. Wir waren mittags und abends in einem netten Restaurant essen und haben dort Bier getrunken. Tat gut, mal was ordentliches zu bekommen.

 

Den Rest des Tages haben wir uns die Stadt in Ruhe angeschaut. Wir hatten Sonnenschein und über 20 Grad, also allerbestes Wetter.

Es war schön, dass wir uns mal so richtig die Beine vertreten konnten, da wir die letzten 1 1/2 Wochen viele Stunden im Auto saßen. 

In einem kleinen Kellerkiosk kauften wir uns dann dann nochmal Bier und guten russischen Wodka. An der Probierbar stießen wir auf unsere Tour, mit einem kleinen Glas Wodka, an. Wir hatten Spaß für nen Rubel!

 

Um 22.00 Uhr haben wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft und den Autos gemacht. 

 

Die letzte Busfahrt war sehr beengend. Der Bus war eigentlich schon voll, aber wir sollten noch die Stehplätze im Gang nutzen. Auf engsten Raum, quasi aneinander gekuschelt wurde die Busfahrt zu einem Saunaausflug. Der Schweiß tropfte, die Sauerstoffversorgung lies zu wünschen übrig. Jetzt nur noch hoffen, dass wir bald da sind. Endlich! Aussteigen und tief durchatmen. 

 

Noch ein kurzer Fußweg bis zur Unterkunft, dort angekommen noch kurz zusammengesessen und dann ging es ab ins Bett. 

 

 

 

 


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